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Ennepe-Ruhr-Kreis

 


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© HERZ-Foto

 

   

| Ennepe-Ruhr-Kreis - Die FreizeitRegion

Die Landschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis ist abwechslungsreich und vielgestaltig. Im Norden überblickt man von burggekrönten Felsmassiven an der Ruhr ein bewegtes Relief von Bergen und Tälern in stetem Wechsel (Hügelland). Der südliche Teil des Kreisgebietes ist demgegenüber durch breite Hochflächen gekennzeichnet (bergisch-märkischen Hochflächen).

Geographisch liegt der Ennepe-Ruhr-Kreis etwa 7°40' östlicher Länge und 54°20' nördlicher Breite und gehört zum nordöstlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges.
Das Kreisgebiet liegt im wesentlichen in der Nordabdachung des Süderberglandes, dem Sauerland. Teile des Stadtgebietes von Witten reichen in die Westfälische Tieflandsbucht.

 

   

Zahlen & Daten

Einwohner: ca. 345.000

Größe: 408,3 km²

Länge der Kreisgrenze: 117,8 km

Städte:
Breckerfeld,
Ennepetal,
Gevelsberg,
Hattingen,
Herdecke,
Schwelm (Kreisstadt),
Wetter (Ruhr)
und Witten

Höchste Erhebung:
Wengeberg in Breckerfeld mit 442 m ü. NN.

Tiefste Stelle:
Ruhrwiese bei Hattingen mit 59 m ü. NN.

 

   

Politische Situation

Durch das Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Rheinisch-Westfälischen- Industriegebietes wurden die Grenzen des Ennepe-Ruhr-Kreises zum 01. August 1929 festgelegt. Der EN-Kreis wurde aus den verbliebenen Gebieten der ehemaligen Landkreise Schwelm, Hagen und Hattingen gebildet. Sitz der Kreisverwaltung wurde die seinerzeit mit ca. 22.800 Einwohnern größte Stadt Schwelm.

Mit der am 01. Januar 1970 in Kraft getretenen kommunalen Neugliederung wurden die 5 Ämter aufgehoben und aus 27 von insgesamt 28 kreisangehörigen Städten 9 neue Gemeinden gebildet (Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Sprockhövel, Hattingen, Herbede, Wetter und Herdecke). Die Gemeinde Waldbauer blieb unverändert.

Bei der letzen Gebietsreform zum 01. Oktober 1975 wurde die kreisfreie Stadt Witten nach dem Zusammenschluss mit der kreisangehörigen Stadt Herbede in den Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert.

Der zum Regierungsbezirk Arnsberg gehörende Ennepe-Ruhr-Kreis hat seinen Verwaltungssitz in der Stadt Schwelm.

In der Ballungsrandzone liegt der Ennepe-Ruhr-Kreis im Spannungsfeld der ihn umgebenden Großstädte Bochum, Dortmund, Essen, Hagen und Wuppertal.

Ursprünglich prägten Steinkohlenbergbau und metallverarbeitende Industrie das Erscheinungsbild des Kreises.

 

 

 

 EN 

 
 Dr. Brux

 Landrat 
Dr. Arnim Brux
 

Logo EN-Kreis

Es symbolisiert mit den blauen Farben die Flüsse Ennepe und Ruhr, darauf bilden sich die neun Städte in Form von neun Quadraten in rot-orange ab. Sie gruppieren sich in einem "geöffneten" Kreis, der Dynamik, Offenheit und Entwicklung darstellen soll.

(Wahl am:
22. September 2002
und 30. August 2009)

 

Farben und Formen sind angelehnt an die Gestaltungselemente des als „Stadtikonographie” von Otto Herbert Hajek künstlerisch gestalteten Vorplatzes und Sitzungstraktes des Kreishauses.
In der Verbindung von Architektur und Kunst am Bau stellt das Kreishaus ein für seine Entstehungszeit typisches und wichtiges Gesamtwerk dar.

Dieses findet sich nun im neuen Logo angedeutet.

 

 

 

EN - Wappen

EN - Wappen 
vom 
2. Oktober 1937

 

EN Wappen

Die bestimmenden Elemente im Wappen des Ennepe-Ruhr-Kreises sind ein dreireihiger rotsilberner Schachbrettbalken sowie zwei blaue Wellenlinien. 

In der Mitte des Wappens ist der Schachbrettbalken der Grafen von der Mark zu sehen. Er verweist auf die historischen Bezüge zur Grafschaft Mark, zu dem das Kreisgebiet im Mittelalter gehörte. 

Die zwei Wellenlinien ober- und unterhalb des Schachbrettbalkens symbolisieren die Namenspaten des Kreises, die Flüsse Ennepe und Ruhr. Die Ruhr entspringt im Hoch-
sauerland, in der Nähe von Winterberg, und durchfließt das nördliche Kreisgebiet. Die Quelle der Ennepe liegt in Halver, im benachbarten Märkischen Kreis, und fließt durch Breckerfeld, Ennepetal und Gevelsberg. Außer halb des Kreisgebietes mündet die Ennepe in die Volme.


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| EN: Wiege des Ruhrkohlenbergbaus

  

 

 

 

 Kohle 
Grundlage für die Industrialisierung im Ruhrgebiet!

 

 

Gewerkschaft*
Kleine Windmühle

 

 

Malakowturm Alte Hase

 

Die Zeche "Alte Hase"
gehörte zu den ältesten
im Ruhrrevier
(1665 - 1969).

Der Schacht Julie wurde
bis ca. 310 m abgeteuft.

 

Sprockhövel und Witten gelten als die Wiege des Ruhrkohlenbergbaus. Im Muttental soll der Sage nach ein Schweinehirt die erste Kohle entdeckt haben.

Die ältesten Flöze der Steinkohle streichen an der Erdoberfläche aus und konnten so mit einfachsten Mitteln oberflächennah abgebaut werden. Durch Abbau des Steinkohlengebirges entstanden u.a. Mulden, die noch heute gut zu erkennen sind.

Die unmittelbar benachbarten Gebäude des Hofes Munkert und der Zeche Kleine Windmühle in Obersprockhövel veranschaulicht die ursprünglich enge Verbindung zwischen Landwirtschaft und Bergbau. Es waren die Bauernfamilien, die die Steinkohle auf ihrem Land entdeckten und sie als erste oberflächennah abbauten und verkauften.
Der Hof Munkert ist ein Längsdielenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Aus Munkerts Stollen (bereits im 18. Jahrhundert erwähnt) entstand die Zeche Kleine Windmühle. Bis zu 200 Bergleute waren nach dem Ersten Weltkrieg hier beschäftigt. 1927 wurden rund 50.000 t Kohle gefördert bis 1930 die Stilllegung erfolgte.
Das ehemalige Verwaltungsgebäude dient heute als Wohnhaus mit den markanten Aufschriften Glück Auf! über dem Haupteingang und Gewerkschaft Kleine Windmühle am Giebel.

* Eine Gewerkschaft im bergrechtlichen Sinne war eine Kapitalgesellschaft. Aus dem ursprünglichen Zusammen-
schluss zum gemeinschaftlichen Betrieb eines Bergwerks wurden im späten Mittelalter Kapitalgesellschaften mit einer festgelegten Anzahl (meist 128) von Anteilen (Kuxe). Im Unterschied zu Aktionären erhielten die Gewerken, also die Inhaber der Kuxe, nicht nur den ihnen zustehenden Anteil an der sog. Ausbeute, dem Gewinn, sondern sie waren, wenn die Gewerkschaft Kapital benötigte, zur Zubuße verpflichtet (Nachschusspflicht).

| "Steigerlied"

Die Ursprünge des Steigerliedes (auch Steigermarsch oder Glück auf, der Steiger kommt) reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Die dritte und die vierte Strophe erschienen in ähnlicher Form bereits als elfte und zwölfte Strophe in dem Lied Es soll ein Meidlein frü auf stan, das in den 1531 in Zwickau erschienenen Liederbuch Bergreihen I enthalten war.[1] Der erste Beleg für das Steigerlied als solches findet sich in der Beschreibung einer Festveranstaltung, die 1678 in Schneeberg zu Ehren des sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. abgehalten wurde. Diesem Bericht zufolge ließ „der Berg-Chor / bestehende aus dem Directore / 14 Adjuvanten / als 10 Bergleuten und 4 Schul-Knaben / samt 3 Cyther-Schlägern seine Berg-Reyhen erschallen und mit voller Stimme zu erst hören: Wach auff! wach auff! der Steiger kömmt“.[2] Als eigenständiges Werk wurde der Marsch mit der ursprünglichen Zeile „Wache auff, der Steyer kömmt“ zuerst in dem um 1700 im sächsischen Freiberg veröffentlichten Bergliederbüchlein abgedruckt.[3]

Thema des Steigerliedes ist die Hoffnung der Bergleute, nach der harten und gefährlichen Arbeit im Bergwerk wieder ans Tageslicht und zu ihren Familien zurückzukehren. Andere Quellen sprechen davon, dass der Refrain „Glück auf!“ das Glück beschwört, der Berg möge sich auftun, und den Abbau von Bodenschätzen zu ermöglichen. Während die ersten vier Strophen die Gemeinsamkeit haben, dass das Ende der vorangehenden Strophe in der ersten Textzeile der Folgestrophe aufgegriffen wird, fehlt diese Kontinuität in der fünften und sechsten Strophe. Es ist anzunehmen, dass diese Strophen zu einem späteren Zeitpunkt hinzugedichtet wurden. Details des Liedtextes weichen je nach Gebiet ab. Der Ursprung des Liedes kommt aus Sachsen.

Übrigens, das "Steigerlied" wird auf Schalke zum Einzug (Einmarsch) der Spieler gesungen.

 

Wohnhaus von Wilhelm Hiby | "Kuxen-Wilm" | © HERZ - Foto

"Unterste Pöting" war ein Nebenhof des mittelalterlichen Gutes Pöting.
Sein Besitzer, Wilhelm Hiby (1810 - 1888), "Kuxen-Wilm" genannt, verdankte seinen Wohlstand den Besitz zahlreicher Bergwerksanteile (Kuxe).
Nach einem Brand ließ Hibys Schwiegertochter Julie den Hof 1896 im klassizistischem Stil und bergischer Bauweise neu errichten.

Geologischer Aufschluss | Witten - Muttental | © HERZ - Foto

Die aufgeschlossenen Schichten aus Sandstein, Kohle und Schieferton, sind gut zu sehen.
Die Oberkante bildet der feste Sandstein, danach folgt das ca. 0,35 m mächtige Kohlenflöz. Darunter sind vorwiegend tonige Gesteine (sandiger Wurzelboden).


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Triebwagen 15 | Baujahr 1927 (Foyer VER)

 

 

 

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 | Bildband: "Vier Jahreszeiten" &

       Impressionen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis

 Bilder aus dem
Ennepe-Ruhr-Kreis

 Der Bildband ist zum
Preis von 16,95 €
im Buchhandel erhältlich. 

 Klartext-Verlag

 
 mehr zum Thema:

19.11.2011:

„Passender Rahmen für tolle Bilder"

 

 

Gevelsberg, 18. November 2011:

Am Ennepebogen in Gevelsberg präsentierten der Ennepe-Ruhr-Kreis, die AVU (Energieversorger) und die West-
fälische Rundschau den Bildband "Vier Jahreszeiten", in dem Bürgerinnen und Bürger aus den neun Städten des Kreises die Schönheit ihrer Heimatregion fotografisch festgehalten haben.
Landrat Dr. Arnim Brux und WR-Chefredakteur Malte Hinz dankten allen Beteiligten für ihr "kreatives" Engagement.

Abendliche Bildbetrachtung am Ennepebogen   ─     Foto: Volker Speckenwirth

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorführung der 144 Fotos, die die Jury aus ca. 1.500 Bildern für das „Vier-Jahreszeiten“-Buch ausgewählt hatte.

Die Impressionen - herrliche Landschaften, eindrucksvolle Industriebauten, malerische Stadtansichten und lebendige Schnappschüsse - wurden stil- und stimmungsvoll in Szene gesetzt. Nach Einbruch der Dunkelheit geleiteten Fackeln entlang des Weges die rund 4oo Gäste zu dem Schauplatz an den Gewölben unter der Brücke Jahnstraße.

Schwelm - Haus Martfeld | Spiegelung
Herbstliche Spiegelung, aufgenommen am 6. Oktober 2010, des Hauses Martfeld in Schwelm,
im Springbrunnen vor dem historischen Gebäude, ein Effekt, der durch die auf dem Wasser
schwimmenden Blätter und die kleinen Wellen noch unterstützt wird.

 


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&  

| Buch: Denkmäler im Ennepe-Ruhr-Kreis

   

... wer kennt schon das kleinste Hotel der Welt? Wem ist aufgefallen, dass es sich bei dem kleinen Fachwerkhaus in der Grabenstraße in Hattingen um ein altes Zollhaus handelt? Oder wer weiß schon, dass das Wohngebäude Kampstraße 18 und 20 in Herdecke eine von 15 Brauereien war, die im Jahre 1725 in Herdecke existieren? ...

 

Vorstellung am 07.02.2008

Foto

Der Kreisheimatbund Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. hat es geschafft, kreisweit 268 ausgewählte Beispiele in Bild und Wort, sowie die amtlichen Denkmallisten von 1650 Denkmäler in einem Buch zusammenzufassen.

Das Buch ist seit dem 8. Februar 2008 für 13.80 Euro im Handel erhältlich. Der Erlös des Verkaufs kommt ausschließlich der Denkmalpflege zu gute.

 

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Urlaub & Reisen Ennepe-Ruhr-Kreis

Aktualisierung: 24. Dezember 2016

 


HERZ - Heinz E. & Renate Zethmeyer | www.zethmeyer.de