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Zukunft „unserer” Stadt Schwelm

Stadtentwicklung - 2. Bürgerforum

 - Foto: Joe Schöler

 

 

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„Schwelm bewegen”

Impulse für unsere zukünftige Stadtentwicklung

Stadtentwicklung ist ein ständiger Prozess, der die verschiedenen Bedürfnisse für Wohnen, Gewerbe, Industrie, Frei- und Grünflächen abwägen muss, und sie ist nicht nur die Aufgabe von Experten. Vielen Bürgern ist bewusst, dass das Gesicht ihrer Stadt und die Frage nach ihrem Aussehen in Gegenwart und Zukunft ein hoch aktuelles Thema ist. Stadtentwicklung muss immer weiter entwickelt und fortgeschrieben werden, sie ist flexibel und dynamisch.

Die interkommunale Konkurrenz um die Standortsicherung und den Ausbau von Zukunftschancen wird immer deutlicher. Dabei muss man berücksichtigen, dass eine klare Positionierung wichtiger ist denn je. Kommunales Handeln muss sich verstärkt auf die Handlungsfelder einer "nachhaltigen" Stadtentwicklung fokussieren.

Was ist und was heißt „nachhaltige“ Stadtentwicklung?

Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro:

Eine Entwicklung ist dann nachhaltig,
wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gewährleistet ist,
die soziale Gerechtigkeit gestärkt
und die ökologischen Lebensgrundlagen
für Menschen, Tiere und Pflanzen
auch für kommende Generationen erhalten bleiben.

 

Die Frage: Zukunft Schwelm? ist zu komplex um sie mit ja oder nein zu beantworten.

Eine Vielzahl von Themen sind wichtig, um heute und in Zukunft gerne in Schwelm zu leben. Vieles ist zu beachten und zu bedenken, Stadtentwicklung ist Planen und Gestalten unter Berücksichtigung lokaler und regionaler Entwicklung.

 

Historische Stadtentwicklung 

Prof. Dr.-Ing. Robert Seckelmann, Schwelm, hat die Ergebnisse seiner vorzüglichen Recherchen über die städtebauliche Entwicklung "Schwelm-Mitte vor, in und nach 1945" aufgeschrieben und ausführlich berichtet:

Teil 1 |Die Ordnung nach Stadtplänen aus drei Jahrhunderten
[55. Jahresgabe |2006 "Verein für Heimatkunde Schwelm e.V."]
Teil 2 |Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg - Aufbau danach

[55. Jahresgabe |2006 "Verein für Heimatkunde Schwelm e.V."]

Teil 3 |
Nach 1944 Neuordnung, Unordnung und Umordnung
[57. Jahresgabe |2008 "Verein für Heimatkunde Schwelm e.V."]

Den Bericht zur Vorstellung seiner Arbeit für den Vorstand und den Beirat des Vereins für Heimatkunde Schwelm e.V., sowie für die örtliche Presse, am 17. Dezember 2008 im Café Adler, haben wir mit freundlicher Genehmigung des Autors, auf unseren Websites veröffentlicht.

  Bericht   PDF_87 KB |Zum Ansehen benötigen Sie den Acrobat Reader von Adobe.com

Mit der Veröffentlichung der Bemerkungen von Robert Seckelmann sollen weitere Schwelmer Bürger und Interessierte einen kleinen Einblick in Teile der jüngeren Schwelmer Geschichte kennen lernen [Teil 3]. Sie können, wenn sie Appetit auf ausführliche Informationen, Pläne, Fotos, und, und, und, bekommen haben, die oben aufgeführten Jahresgaben über den Verein für Heimatkunde Schwelm e.V., den örtliche Buchhandlungen, und im Haus Martfeld erwerben.

© HERZ-Foto

Schwelmer Innenstadt

 

 

 

| HERZ-Impulse: Gewerbeflächen

Erwerben - planen - vermarkten

Wichtig ist bei Gewerbeflächen, erst die Grundstücke zu erwerben und dann zu verplanen. Den Grunderwerb haben unsere Nachbarstädte schon längst getätigt und die Baugebiete sind nicht nur ausgewiesen, sondern sie sind auch bereits bebaut.

Bürgermeister Dr. Steinrücke unterstrich noch einmal beim 2. Bürgerforum die Gewerbesteuer als "wichtigste Ein-
nahmequelle". Millionenbeträge fehlen der Stadt.

Hier muss sich doch der Schwelmer Bürger fragen, weshalb ist in Schwelm in den vergangenen Jahrzehnten keine "Grundstücksvorratspolitk"  betrieben worden?
Ist diese Art der Wirtschaftsförderung in Schwelm nicht bekannt? Unsere Nachbarstädte sind uns hierbei nicht nur eine Idee voraus!

Potenzial für neue Gewerbeflächen sehen die StadtPlaner vorwiegend im Bereich Linderhausen, und am Weißenfeld, weiterhin am Bahnhof Loh (Rheinische Straße), am EX-Güterbahnhof, am Ochsenkamp und entlang der B7 sowie dem Eisenwerk. Das war auch schon vorher bekannt!

Die "Gewerbebrache" in Ia-Lage könnte im Kreuzungsbereich B7 | Hattinger Straße mit einer "guten" Architektur zu einer tollen BlickFangWerbung für Schwelm werden! Beim 2. Bürgerforum wurde von "verzwickten" Eigentumsverhältnissen gesprochen.

Nach dem Motto, es tut sich was, werden individuelle Lösungen bevorzugt.

 

Weshalb kann nicht z.B.:
— eine Neuordnung der Flächen geplant werden
— vorbereitende Untersuchungen veranlasst werden, ob der Bereich entwickelt werden kann
— ggf. können planungsbedingte Grundstückswertsteigerungen Kosten mindern
— können Mittel aus Städtebauförderungsprogrammen angemeldet werden
— Lagevorteil (BAB-Anschluss Wuppertal-Ost/Schwelm) nutzen.
— durch die Renaturierung der Schwelme könnte für eine tertiäre Nutzung ein optisches
    Sahne-Grundstück entstehen
— und, und, und ... wie wär's z.B. mit einem Autohaus - AutoCenter!

Geplant werden könnte im südlichen Teilbereich an der Hattinger Str. eine neue Zuordnung zum Bahnhof Schwelm (Parken, Park&Ride, S-BahnTreppe - attraktive barrierefreie Stadt / Bahnhof-
anbindung)

 

 HERZKommentar

 

 

| Gewerbeflächen

Die fehlenden Gewerbeflächen blockieren Schwelm seit langem. Friedrich Christoph Müller machte bereits 1788 mit seiner Industriekarte darauf Aufmerksam, dass in Wuppertal bereits zu dieser Zeit das "Gewerbe" blühte (Industrialisierung). Heute ist unser Blickwinkel erweitert, und wir sehen in einem 360°-Rundblick, wie unsere Nachbarstädte Gewerbe ansiedeln bzw. gute Bedingungen für Gewerbebetriebe schaffen.

 

Städtebauliche Instrumente werden teilweise in Schwelm einfach nicht in Anspruch genommen.
Ob es gelingt das Band an der B7 interessant und ansprechend zu gestalten sollte zumindest versucht werden.

 

"Mitmachen" und "Anpacken", "Dabeisein" und "In die Wege leiten" - lieber "Abwarten" und "Meckern"; so sind sie nun mal, die sogenannten SchwelmerVerhältnisse.

 

 

 

| HERZ-Impulse: Innenstadt

Neue innerstädtische Nutzungen - Eigentümer einbeziehen - Frequenzbringer

In den vergangenen Jahren sind Fortschritte bei der Gestaltung unserer Innenstadt gemacht worden. Aufgrund der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklungen werden jedoch die kleinen und mittleren Unternehmen des Einzelhandels die Attraktivität der Innenstädte allein nicht mehr sicherstellen können. Für die Zukunft ist es notwendig, in größerem Maße als bisher neue innerstädtische Nutzungen zu akquirieren und die Immobilieneigentümer in die Innenstadtentwicklung einzubeziehen.

Die Bedeutung der Kauf- und Warenhäuser für den deutschen Einzelhandel sank in den letzten Jahren ständig. Das drückt sich nicht nur in einem sinkenden Umsatzanteil dieser Betriebsformen am Gesamtumsatz aus, sondern auch in der Anzahl der Verkaufsstellen: Als Grund für die sinkende Attraktivität der Betriebsformen Kauf- und Warenhäuser wird auf das veränderte Verbraucherverhalten bzw. auf die veränderten Konsumentenpräferenzen verwiesen. Gleichwohl haben Kauf- und Warenhäuser insbesondere in Mittelstädten eine hohe Bedeutung als wichtige Magneten und Frequenzbringer für die jeweiligen Einkaufslagen. Wird ein Kauf- oder Warenhaus geschlossen, ist oftmals die Attraktivität und Qualität der gesamten Innenstadt bzw. des Einkaufsbereichs bedroht. Während in größeren Städten bzw. in Städten mit hoher Zentralität leer stehende Objekte schnell einen Nachnutzer finden oder die aufgegebene Immobilie einem Neubau weicht, ist dies in weniger prosperierenden Städten schwierig.

 „Funktion und Entwicklung von innerstädtischen Frequenzbringern“ müssen aufgezeigt werden und pfiffige Lösungen erarbeitet werden, wie z.B. ein "Rundlauf" (Anbindung Kirchstraße an die Hauptstraße durch eine Passage). Für die ungeliebte Nostalgiezone müssen neue nachhaltige Nutzungen überlegt, und eine bessere verkehrliche Erschließung geplant werden.
Viele Ideen sind vom Rat | Verwaltung bisher einfach nicht umgesetzt worden!

 

 


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Lebenswerte Städte - eine Aufgabe für alle!

Städte sollen lebenswerter werden und durch ökologische Stadterneuerung zum Klimaschutz beitragen. Das sind Kernpunkte einer neuen Initiative zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik

 

Städte und Gemeinden stehen zunehmend vor tief greifenden sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Veränderungen und Herausforderungen.

Durch die wirtschaftliche Globalisierung verlassen Unternehmen ihre Standorte oder siedeln sich neu an. Das verändert den Arbeitsmarkt sowie die Wohn- und Verkehrssituation der jeweiligen Region. Globalisierung führt aber auch zu einer verstärkten Zuwanderung. Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund müssen integriert werden. Darüber hinaus wirken sich zunehmend Folgen des Klimawandels auf die wirtschaftliche Entwicklung der Städte aus.

Diese und andere Faktoren beeinflussen die Lebensqualität der Menschen und wirken auf den sozialen Frieden in den Städten und Gemeinden. Stadtentwicklung muss auf diese Herausforderungen eingehen.

 

   

Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe

Stadtentwicklung ist eine Aufgabe aller politischen und gesellschaftlichen Akteure. Sie bedarf der engen Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Mit der Initiative will die Bundesregierung die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und seiner Städte und Regionen im europäischen Raum erhöhen. Zudem sollen gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen gesichert werden. Wichtig ist auch der Beitrag der Städte und Gemeinden zum Klimaschutz.

Das Nationale Stadtentwicklungsprogramm umfasst daher fünf Handlungsfelder:

Zivilgesellschaft - Bürger für ihre Stadt aktivieren:

Bürgerinnen und Bürger werden in die Programme einbezogen und das zivile Engagement in den Städten wird gestärkt.

Soziale Stadt - Chancen schaffen und Zusammenhalt bewahren:

Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zwischen unterschiedlichen Stadtteilen und innerhalb von Stadtteilen werden schrittweise abgebaut.

Klimaschutz und globale Verantwortung - Die Stadt von morgen bauen:

Die ökologische Stadterneuerung trägt dem Klimaschutz Rechnung.

Baukultur - Städte besser gestalten:

Baukulturelle Maßnahmen verbessern die Lebensqualität in den Städten.

Regionalisierung - Die Zukunft der Stadt ist die Region:

Regionalisierungsmaßnahmen vertiefen den Bezug der Stadt zu ihrem Umland, zu ihrer Region.

     
   

Stadtentwicklung durch bessere Abstimmung,
Kooperation und Information

Um die Ziele der Nationalen Stadtentwicklungspolitik zu erreichen, will die Bundesregierung die Abstimmungsprozesse mit den Ländern, Städten und Gemeinden verbessern. Im Mai 2008 wird erstmals das Kuratorium der Initiative tagen. Es wird die Einbindung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in den gesellschaftlichen und fachlichen Dialog sicherstellen.

Darüber hinaus wird die Bundesregierung die Zusammenarbeit ihrer Ministerien verbessern, die für die vielfältigen Bereiche der Stadtentwicklung zuständig sind. Dadurch lassen sich spezifische Kompetenzen besser nutzen, gemeinsame Programme auflegen und Initiativen auf den Weg bringen.

Außerdem soll das öffentliche Interesse an städtischen Fragen erhöht werden. Es werden deshalb regelmäßig Veranstaltungen zu stadtentwicklungspolitischen Themen stattfinden. Die Veranstaltungen richten sich sowohl an die Fachöffentlichkeit als auch an breite Bevölkerungsschichten.

Zudem können sich Interessierte auf einer Internetplattform über das Programm informieren.

http://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de

 

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SchwelmNotizen  Zukunft Schwelm

Aktualisierung: 04. Dezember 2015

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